Kambodschas Provinz
Nach der geballten Ladung Kultur und Geschichte in Angkor ging es fuer uns in die entlegenen nordoestlichen Provinzen Kambodschas. Unsere erste Station war der kleine Ort Kratie, der vor allem fuer die dort lebenden Irrawaddy-Delphine bekannt ist.
Diese Flussdelphine gehoeren zu den seltensten Tierarten der Welt und es gibt nur noch wenige Exemplare in Kambodscha, Laos und Birma. Um die Delphine zu sehen, muss man mit einem kleinen Boot auf den Mekong schippern. Viel sieht man zwar nicht von Flipper & Co., wenn sie zum Luftholen auftauchen, aber beeindruckend ist es trotzdem. Ausser den Delphinen hat Kratie nichts zu bieten, sodass wir den Silvesterabend bereits um 23 Uhr beendeten.
Am naechsten Morgen ging es auch schon frueh weiter in Richtung Banlung. In einem hoffnungslos ueberfuellten Minibus ging es eingepfercht ueber staubige Huckelpisten noch viel weiter in die Provinz. Der Bus war so voll, dass der Fahrer auf dem Schoss eines anderen Mitfahrers sass. Hier sind nur noch wenige Touristen unterwegs und die ohnehin schon sehr herzlichen Kambodschaner, waren hier noch freundlicher. Die zahlreichen Kinder begruessen Fremde mir einem herzlichen Lachen und Hello-Rufen und auch die Erwachsenen sind Touristen gegenueber sehr aufgeschlossen. Wir verbrachten unsere zwei Tage hier mit Rumlaufen und Baden in einem Vulkansee. Ansonsten haben wir viele nette Leute getroffen – einen Schweizer Psychotherapeuten, der jedes Jahr fuer mehrere Monate in die Region kommt, eine deutsche Journalistin mit ihrem kambodschanischen Partner und ein nettes franzoesisches Paar, die uns seitdem verfolgen.
Unsere letzte Station in Kambodscha war Stung Treng, ein ebenfalls eher unscheinbarer Ort in der Naehe zur laotischen Grenze. Stung Treng erreichten wir ganz klassisch in einem lokalen vollgestopften Minibus. Dieses mal passten in einen Minibus ganze 22 Personen rein, dazu noch mehrere grosse Taschen und Reissaecke. In Stung Treng sind wir ein wenig am Mekong entlang gewandert, der im Ort mit einem anderen grossen Fluss zusammenfliesst, was ein ganz nettes Farbenspiel ergibt. Am naechsten Morgen mussten wir Kambodscha dann verlassen, um in den Sueden von Laos zu fahren.
Viele Fotos gibt es diesmal nicht, da die entlegenen Provinzen kaum bedeutende Sehenswuerdigkeiten aufweisen, sondern ihren Charme durch die netten Leute und die entspannte Atmosphaere erhalten. Kambodscha hat uns bislang auf unserer Reise am meisten beeindruckt und wir haben eindeutig zu wenig Zeit dafuer eingeplant. Wir werden also bald wieder kommen muessen…
Liebe Gruesse
Basti und Melli
Ein Stueck Delphin:
Man erkennt es schlecht, aber der Fahrer des Busses sitzt bei jemandemauf dem Schoss:
Hallo,
ihr lieben saß Melli auch auf Bastis Schoß.
Hoffentlich war es sehr gemütlich!
liebe Grüße von JERÔME,MAMA,PAPA UND OMA MARGIT
KUSS KUSS KUSS KUSS
Ich vermisse euch ganz DOOOOOOOLLLLLLEEE
euer JERÔMEKUSS KUSSKUSS KUSS KUSS KUSS KUSS
na ihr,?
nun doch gestrandet in unbekannter Zone?!? Passt gut auf euch auf und erfreut euch der Dinge die wohl von uns niemals jemand zu sehen bekommt. Wir erfreuen uns hier an der winterlichen Pracht, das hat man ja schließlich nicht alle Jahre. Nächste Woche werden bei uns bis zu -25 Grad erwartet und wir hoffen, dass unsere Winterkleidung hält was sie verspricht wenn wir vielleicht Papas Geburtstag auf dem Eis feiern – hihi. Ansonsten nicht viel los hier, viel Arbeit-essen-schlafen usw. Machen im März einen Kurztrip nach Südtirol – sind dort für 4 Tage zum Skilaufen eingeladen oder besser gesagt zum “Apres Ski” (schreibt man das so?). So ihr lieben wir sind immer noch neidisch und in Gedanken bei euch!
M&P&J&O